Österreichische AIDS Gesellschaft

Aktualisiert: Akute HIV-Infektion in der allgemeinmedizinischen Praxis

Nach wie vor erhalten viele Menschen ihre HIV-Diagnose erst lange Zeit nach dem eigentlichen Infektionsereignis. Dabei ist eine frühe Diagnose und damit früher Therapiespart von größter Bedeutung: Einerseits für die individuelle Gesundheitsprognose der Patient*innen. Andererseits vom epidemiologischen Standpunkt aus betrachtet, da eine effektive HIV-Therapie mit supprimierter Viruslast eine sexuelle Transmission verhindert.
 
Eine entscheidende Rolle in der frühen Diagnosestellung spielen unter anderem die Allgemeinmediziner*innen, da sie zumeist die erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem sind. Bei Hinweisen in der Anamnese und/oder bei entsprechender Symptomatik, ist es daher wichtig, hier an eine potentielle HIV-Infektion zu denken und einen Test anzubieten.
 
Der aktualisierte Informationsfolder „Akute HIV-Infektion in der allgemeinmedizinischen Praxis“, bietet hier eine Übersicht.
 
„Akute HIV-Infektion in der allgemeinmedizinischen Praxis“