Österreichische AIDS Gesellschaft

Meet the Experts Newsletter Nr.11

Onkologische Erkrankungen haben einen großen Einfluss auf die Morbidität und Mortalität bei HIV-infizierten Patienten. Im Gegensatz zur Prä-HAART-Ära ist v.a. die Zunahme der nicht-AIDS-definierenden Malignome inzwischen für einen Großteil der Todesfälle in dieser Patientengruppe verantwortlich.

In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl neuer Medikamente zur Therapie onkologischer Erkrankungen entwickelt. Da die HIV-Infektion in der Mehrzahl der Zulassungsstudien dieser Medikamente ein Ausschlusskriterium ist, gibt es nur wenige prospektive Daten zum Einsatz neuer onkologischer Therapien bei HIV-infizierten Patienten. Dennoch sollte auch diesen Patienten eine bestmögliche onkologische Therapie angeboten werden und zunehmende Erfahrungen zeigen, dass dies meist möglich ist. Besonders zu beachten ist das mögliche Interaktionspotential mit der antiretroviralen Therapie, die parallel zur onkologischen Therapie fortgeführt werden sollte.

 

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