Österreichische AIDS Gesellschaft

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HIV- und Hepatitis Testwoche 2019

HIV und Hepatitis sind noch immer ein Tabu und die Ansteckungsrisiken sind nicht ausreichend bekannt. HIV-Infektionen werden oft viel zu spät erkannt, weil Menschen Angst vor einem HIV-Test haben. Dem möchte die österreichische ETW-Initiative im Rahmen der Europäischen Testwoche mit dem Motto TESTEN. BEHANDELN. VORBEUGEN. entgegenwirken. Ziel der Testwoche ist einerseits, Personen mit einem erhöhten HIV-/Hepatitis-Risiko zum Test zu motivieren und andererseits die Bewusstseinsbildung bezüglich HIV- und Hepatitis-Tests zu steigern.

Einen Test anzubieten und sich frühzeitig testen zu lassen, soll selbstverständlich sein. Denn eine frühe Diagnose ermöglicht einen rechtzeitigen Therapiestart und dieser bringt mitunter mehr Lebensjahre mit besserer Lebensqualität. Eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung wiederum bewirkt, dass die Virenlast nicht mehr nachweisbar ist. So können HIV-positive Menschen, deren Viruslast durch die Medikamente unter der Nachweisgrenze ist, das HI-Virus nicht auf ihre SexualpartnerInnen übertragen. Auch bei Hepatitis B gibt es inzwischen erfolgreiche Therapien, bei Hepatitis C ist sogar eine Heilung möglich.

Heuer findet die Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche vom 22. bis 29. November statt. In dieser Woche werden in Österreich und europaweit zahlreiche Events, vermehrt Infos rund um die Themen HIV und Hepatitis, sowie Test-Möglichkeiten an vielen Locations angeboten, um Infektionsängste abzubauen und der Ausgrenzung Betroffener entgegenzuwirken.

 

 

 

 

 

 

 

Wichtige Informationen und Stellungnahmen:


PEP - Statement der Österreichischen AIDS Gesellschaft (Download PDF)

Einsatz der PrEP - Stellungnahme der Österreichischen AIDS Gesellschaft (Download PDF)

Umgang mit HIV im Gesundheitssystem - Stellungnahme der ÖAG mit den AIDS-Hilfen Österreichs (Download PDF)


 

Soweit auf dieser Homepage personenbezogene Bezeichnungen nur in der männlichen Form angeführt sind, beziehen sich diese selbstverständlich in gleicher Weise auf Männer und Frauen. Auf das Binnen-I, die Schrägstrichschreibung oder die Unterstrichschreibung wurde auf Grund der Verständlichkeit, wie in medizinischen Texten international üblich, verzichtet.

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